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Ernährungsmedizin = Nahrung als Medizin:

Unsere Nahrung soll unseren Genen entsprechen, also eine „Gen-gerechte Nahrung“ sein, sonst kommt es zu ernährungsbedingten (= de-generativen) Erkrankungen:


Es gibt gravierende Abweichungen in der heutigen Nahrung bei vielen Vitalstoffen gegenüber unserer genetisch bedingten Anpassung.

Einige Veränderungen der Nahrung erzielen schon große Wirkungen:


 
Ernährungsinformationen für NMC Patienten
 

Ernährungsmedizin ist die Grundlage jeder Therapie:

Wir werden versuchen Ihnen dabei zu helfen, Ihre Gesundheit mit Hilfe der für Sie optimalen Ernährung, und wenn nötig mit ergänzender Mikronährstofftherapie aus der Orthomolekularen Medizin wieder herzustellen.

Ihre Ernährung wirkt direkt auf den Stoffwechsel Ihres Körpers ein und wird auf diesen exakt abgestimmt. Sie gehört zu den wichtigsten Grundlagen unserer Gesundheit und ist bei chronischen Erkrankungen eine der wirksamsten Therapien.

Viele Menschen achten nicht auf die Beziehungen zwischen ihren täglichen Essgewohnheiten und krankhaften körperlichen Symptomen, unter denen sie leiden. Wir geben Ihnen hier einige grundlegende Empfehlungen für eine gute Ernährung, mit denen Sie Ihre Gesundheit fördern und pflegen können.

Unsere „zivilisierte Wohlstandsnahrung“ entspricht nicht der Nahrung, an die wir durch unsere Gene angepasst sind!



Schaut man sich an, was mit Völkern geschieht, die erst vor einigen Jahren “zivilisiert” wurden und westliche Ernährungsweisen übernahmen, erhalten wir Kenntnis über Ernährungsprobleme, die durch den Konsum vieler raffinierter und industriell verarbeiteter Nahrungsmittel entstehen können.

Die Eskimos in Nordkanada und die Maoris in Neuseeland sind gute Beispiele für die Verschlechterung der Gesundheit, die durch die Umstellung auf nicht „gengerechte Nahrung“ entsteht.

Seitdem leiden diese Völker verstärkt unter Krankheiten, die sie vorher nicht kannten.

  • Dazu gehören: Übergewicht, hoher Blutdruck, Gicht, Zuckerkrankheit Blutgefäß- und Herzkrankheiten Allergien, Hautkrankheiten Krebserkrankungen

Zum Leidwesen der Ernährungswissenschaftler gibt es keine allgemein gültigen Grundsätze für alle Menschen, wie eine gesunde Ernährung aussehen muss.

Die für jeden Menschen notwendige Nahrung ist in den Genen, gespeichert. Die Anpassung an neue Lebensumstände wie z.B. „Wohlstandsnahrung“ wird 20-50 Generationen brauchen. Nachdem sich unser Genom die letzten 10.000 Jahre um 0,005% geändert hat, sind wir immer noch an die Nahrung der Jäger und Sammler angepasst („Steinzeitnahrung“).

Nur wenige Menschen sind bereits genetisch angepasst an Ackerbau und Viehzucht, gibt es erst seit 8-10.000 Jahren.

Stark verarbeitete Nahrungsmittel, die in den letzten. 100 Jahren dazukamen, können unsere Gene noch gar nicht kennen.

Daher ist es für uns Mitteleuropäer auch nicht sinnvoll, dass wir uns nach den Kriterien der traditionellen chinesischen Medizin oder nach ayurvedischen Prinzipien ernähren. Diese Ernährungsweisen können nicht unserer genetischen Information entsprechen und sind deshalb sehr wahrscheinlich für uns ungeeignet.

Die mediterrane Küche kommt unseren Bedürfnissen noch am besten entgegen. Die gute Verträglichkeit ist erklärbar durch eine gemeinsame Abstammung der Menschen des Mittelmeerraumes und der Mitteleuropäer.

Je stärker die traditionelle Ernährung vernachlässigt wurde, desto mehr breiteten sich diese Zivilisationskrankheiten aus.

Die tägliche Kalorienaufnahme ist stark angestiegen, es werden deutlich mehr stärkehaltige - aber vor allem einfache Kohlenhydrate (weißes Mehl, Zucker) und schlechte Fette (gesättigte oder gehärtete Fette) aufgenommen. Die Ernährung ist sehr einseitig geworden, besteht zum großen Teil aus stark verarbeiteten und verpackten „Lebensmitteln“ und enthält deutlich weniger Mikronährstoffe.

Das alles trägt dazu bei, dass immer mehr körperliche Beschwerden, bis hin zu ernsthaften Erkrankungen entstehen.

Ein intakter Verdauungsapparat gehört zu den Grundlagen der Gesundheit

Der gesamte Verdauungsapparat vom Mund bis zum Darmausgang, einschließlich der anhängenden Verdauungsdrüsen wird durch Fehlernährung immer zuerst geschädigt. Überprüfen Sie selbst, wie viele der aufgeführten Symptome Sie bei sich feststellen können und seit Jahren einfach hinnehmen, ohne sich darüber Gedanken zu machen.

Die Zähne und das Zahnfleisch, erkranken durch eine Fehlernährung mit zuviel Zucker, weißem Mehl und zuwenig Obst und Gemüse zuerst.

  • Die ersten Alarmzeichen sind: Zahnstein Karies Zahnfleischentzündungen

Tote Zähne und Zahnfleischentzündungen können über Freisetzung von Leichengiften und als Störfeld über das vegetative Nervensystem chronische Entzündungen im gesamten Körper aufrechterhalten und eine erfolgreiche Behandlung verhindern.

Jede degenerative Erkrankung kann man zuerst im Mund feststellen!!!

Der Magen verliert die Fähigkeit, in ausreichendem Umfang Magensäure zu produzieren.

  • Mögliche Gründe dafür sind: Dauerstress „mal schnell was essen“ Herunter schlingen des Essens ohne richtig zu kauen und einzuspeicheln weil die Zeiträume für das Essen zu knapp bemessen sind. nicht mit den Gedanken beim Essen gedankenloser Einsatz von Säureblockern (Antazida, Protonenpumpenhemmer) unzureichendes Nähr- und Vitalstoffangebot

Verdauungsenzyme, die durch Magensäure aktiviert werden müssen, können nicht arbeiten. Es kommt zu Gärungs- und Fäulnisprozessen im Magen-/ Darmtrakt. Der schnellste Weg um diese die Magen- und Dünndarmschleimhaut schädigenden Vorgänge zu stoppen, ist, durch Öffnung des oberen Magenverschlusses die schädlichen Substanzen nach oben auszuwerfen = Aufstossen, „Sodbrennen“.

Es kommt zur Ausbreitung von Bakterien im Magen (Helicobacter pylori) und Magenschleimhautentzündungen. Bei Patienten mit dieser Problematik wird ein Säureblocker gegeben, evtl. ein Antibiotikum verordnet, und der Schmerz ist weg, solange die Medikamente genommen werden.

Ohne Magensäure findet aber keine ausreichende Verarbeitung der Nahrung statt, die Probleme verschieben sich in die nachfolgenden Bereiche des Verdauungstraktes. Ein Teufelskreis beginnt, wenn nicht die Ursache behoben wird.

Leber / Gallenblase und Bauchspeicheldrüse können nicht mehr ausreichend Verdauungsenzyme produzieren und zur richtigen Zeit abgeben.

  • Die Ursachen sind: schlechte Fette Cholesterinblocker unzureichendes Mikronährstoffangebot zu wenig Faser- / Ballaststoffe bei unzureichender Wasseraufnahme und damit Verstopfung schlecht aufbereitete Nahrung durch Magensäuremangel oder zuviel einfache Kohlenhydrate zuviel komplexe Nahrungsmittel in einer Portion (viel Fleisch und Kartoffeln, aber nur wenig Gemüse)

Völlegefühl und Blähungen sind ein Hinweis auf ein überlastetes Verdauungssystem. Übermäßige, übel riechende Gasbildung sind die Folgen einer Fehlverdauung von Nahrungsbestandteilen in den unteren Darmabschnitten, die aufgrund einer Überlastung des weiter oben befindlichen Dünndarms nicht komplett aufgenommen werden konnten. Unzureichend aufbereitete Nahrung und zu große Portionen für die zur Verfügung stehende Menge an Magensäure und Verdauungsenzymen können dazu führen.


Darmbakterien produzieren aus nicht aufgenommenen Nahrungsbestandteilen, die diese Darmabschnitte unter normalen Umständen nicht erreichen, Fuselalkohole und Leichengifte. Diese belasten die Leber und die Nasen der Mitmenschen.

„Spuren“ im WC und ein Mehrbedarf an Papier sind ein Hinweis auf unverdaute, fetthaltige Nahrungsbestandteile im Stuhl, oft durch Enzymmangel aufgrund einer Bauchspeicheldrüsenschwäche.

Wenn der Stuhl in der Konsistenz und Farbe wechselt, von weich bis hart und sandfarben bis dunkelbraun, evtl. mit hellroten Blutauflagerungen (Hämorrhoiden), dann ist das ein mögliches Zeichen für eine unzureichende Funktion der Leber und Gallenblase.

Solange Menschen > 2 Stück Toilettenpapier brauchen, ist der Darm nicht gesund.

Die physiologische Darmflora verliert die Fähigkeit, krankmachende Keime zu verdrängen und das Immunsystem zu unterstützen. Die Darmschleimhaut verliert ihre selektive Barrierefunktion gegenüber der „Außenwelt“. Bei der Nahrungsmittelaufnahme passieren Fehler.

  • Mögliche Gründe dafür sind: zu viel Zucker und raffinierte Kohlenhydrate zu wenig Faser- / Ballaststoffe zuviel stärkehaltige Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln, Kartoffeln; zu wenig Gemüse Amalgamfüllungen, rauchen, Pille, chemische Zusätze in Lebensmitteln wie Konservierungsmittel, Farbstoffe und Aromen. zuviel Kuhmilch und Kuhmilchprodukte (Lactoseunverträglichkeit usw.) zuviel süßes Obst und v.a. Obstsäfte (Fructoseunverträglichkeit, schlagartiger Insulinanstieg, Sofortige Umwandlung in Fett)

Damit gelangen unzureichend verarbeitete Nahrungsbestandteile in den Körper und überstimulieren das Immunsystem. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, -allergien und Autoimmunerkrankungen können daraus entstehen bzw. dadurch stark beeinflusst werden. Durch Nahrungsmittel die im Dünndarm, aufgrund einer Darmschleimhautentzündung nicht komplett aufgenommen werden, kommt es gerne zu Fäulnis- und Gärungsprozessen in tieferen Darmabschnitten.

Störungen des Verdauungstraktes können zu weit reichenden Problemen im gesamten Körper führen oder diese unterhalten, ohne dass ein Zusammenhang bewusst wird.

  • Einige davon sind: Geringe Leistungsfähigkeit, ständige Müdigkeit, mangelnde Konzentration Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern Stimmungsschwankungen, Depressionen Problemen mit dem Immunsystem, wie allergische Reaktionen und ständige Infektionen, sowie Hautprobleme Gelenk- / Darmentzündungen, chronische Schmerzen im ganzen Körper

In einer Befragung vom “National Cancer Institute” (USA) gaben Amerikaner Auskunft über ihre Ernährung am Tag vorher. Nur neun Prozent aßen drei oder mehr Portionen Gemüse sowie zwei oder mehr Portionen Obst. Einer von neun Befragten hatte auf Obst und Gemüse ganz verzichtet. In den USA gehen 46 Prozent von jedem Dollar, der für die Nahrung ausgegeben wird, auf die Konten von außer Haus verzehrten Snacks und Fast Food. Hinzu kommt, dass Limonaden häufiger als Wasser getrunken werden, wobei der Zucker oft durch künstliche Süßstoffe ersetzt wird, die in reichlichen Mengen aufgenommen werden. Sollten Sie dies für ein erschreckendes Bild von einem “fremden Stern” halten, so zeigt ein Blick auf die europäischen Essgewohnheiten, dass wir uns dem “Vorreiter” USA annähern.

Das Fazit von Ernährungsfachleuten bringt es auf den „Tisch“: Wir essen zu viel, zu süß, zu fett, zu salzig, schlechte Kombinationen und zur falschen Zeit !!!

ESSEN SIE GESÜNDER – AB HEUTE !

Das sollten Sie sofort in die Tat umsetzen. Dieser Entschluss wird dazu beitragen, chronische Krankheiten zu verhindern, zu lindern oder gar zu beenden.

Er wird Ihnen dabei helfen, keine weiteren Krankheiten zu entwickeln. Kurz, Ihre Lebensqualität wird sich verbessern, wenn Sie sich für eine gesunde Ernährung entscheiden und schädliche Verhaltensweisen von nun an meiden.

Eine gute Ernährung versorgt Ihren Körper mit vielen frischen Lebensmitteln. Sie enthalten die ganze Fülle von Vitaminen, Mineralstoffen und wichtigen Pflanzenstoffen, wenn Sie auf biologische Nahrungsmittel zurückgreifen. Mit ihnen kann der Körper beginnen, sich von schädlichen Stoffen zu entgiften und sich selbst zu heilen. Dies ist die Grundlage Ihres neuen Ernährungsprogramms.

Die gesunde Ernährung ist ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg zu einer stabilen Gesundheit. Wir geben Ihnen im Folgenden dazu einige Empfehlungen. Beherzigen Sie diese und Ihr Ernährungsprogramm wird erfolgreich sein.

Sollten Sie bemerken, dass Sie nicht gleich alle Punkte perfekt erfüllen, resignieren Sie nicht. Kleine Fehltritte, sind eingeplant und gehören zu einem gesunden Ernährungsverhalten dazu. Wichtig ist, dass Sie ihre Basis - Ernährung einhalten und weiterhin verbessern wollen. Bleiben Sie trotz gelegentlicher Abweichungen auf dem richtigen Weg.

Wenn Sie es wünschen, setzen wir die Theorie mit Ihnen gemeinsam in die Praxis um. Wir kommen zu Ihnen nach Hause und helfen Ihnen, Ihre vorhandenen Nahrungsmittel zu beurteilen und evtl. auszusortieren. Wir kochen gemeinsam mit Ihnen und gehen zusammen einkaufen.

1. Trinken Sie jede Stunde ein 0,2 l Glas oder jeweils 30 Min. vor den 3 großen Mahlzeiten 2 Gläser mit 0,4 l Wasser:

Der Körper besteht aus Wasser, und er braucht Wasser um zu funktionieren. Viele Vorgänge benötigen Flüssigkeit, um beispielsweise die Funktionen von Zellen und Schleimhäuten aufrecht zu erhalten und diese zu schützen. Abbauprodukte aus dem Stoffwechsel sowie schädliche Chemikalien oder Schwermetalle können dadurch vermehrt ausgeschieden werden. Ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt kann gesundheitliche Probleme verbessern oder verhindern.

  • Dazu gehören beispielsweise: Erkältungsinfekte Verstopfung Entzündungen, Allergien Müdigkeit, Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen

Sie kennen sicher die anhaltende Kontroverse darüber, welches Wasser das Beste ist. Leitungswasser kann eine Quelle für Chemikalien, Bakterienleichen, Schwermetalle, Hormone und Medikamente sein. Wenn diese Substanzen auch nicht direkt darin enthalten sind, so kann Wasser die Information dieser Stoffe speichern (siehe Homöopathie). Gefiltertes (Umkehrosmose) und danach energetisiertes Wasser oder schwach mineralisiertes Wasser aus Glasflaschen ist meist besser. Sprechen Sie mit uns, wir informieren Sie gern darüber, welches Wasser für Sie geeignet ist.

Trinken sie niemals zum Essen. Machen Sie eine Trinkpause beginnend 15 Minuten vor dem Essen bis 2 Stunden nach dem Essen. Ansonsten belasten Sie nur Ihre Verdauung durch Verdünnung der Magensäure.

Trinken Sie beim Sport nichts, was mit Zucker oder Chemikalien (Farbstoffe, Konservierungsmittel, Aromen) versetzt ist. Gutes Wasser ist bei Belastungszeiten von 1-2 Stunden meistens ausreichend, alle 15 Min. ein Glas (0,2) trinken. Mineralstoffe, Kohlenhydrate und Eiweißbausteine werden erst nach dem Training ersetzt.

Wir haben einen kompletten Ernährungsplan rund um das Training, speziell für Leistungssportler – sprechen Sie uns an.

2. Essen Sie täglich sehr viel frisches Gemüse und Obst:

Viel bedeutet, mehr als die Hälfte der Nahrung, die Sie täglich essen, sollte aus Gemüse und Obst - bestenfalls aus biologischem Anbau - roh oder gedünstet, bestehen. Essen Sie drei Portionen Gemüse oder Obst (jeweils eine Hand voll) täglich.

Alle Getreideprodukte (Brot, Nudeln, Teigwaren aller Art), Reis und Kartoffeln gehören nicht dazu und sollen stark reduziert werden. Diese zählen zu den billigen, konzentrierten und oft stark manipulierten „Sattmachern“ die verhindern, dass Sie genug Gemüse essen.

Frische, unverpackte Lebensmittel versorgen Sie mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen, sie enthalten fast alles, was Sie brauchen.

  • Ballaststoffe fördern die Verdauung bei ausreichender Wasseraufnahme: Die Durchgangszeit des Speisebreis wird herabgesetzt. Dadurch vermindern sie die Aufnahme von Fetten und Schadstoffen, senken die Cholesterinwerte und normalisieren den Blutdruck Durch den hohen Grad an Sättigung können sie dazu beitragen, Übergewicht dauerhaft abzubauen Ballaststoffe ernähren die Darmflora.

Die physiologische Darmflora trägt dazu bei, bestimmte Vitamine zu bilden, verhindert ein übermäßiges Wachstum von Hefepilzen, Clostridien und anderen unerwünschten Mikroorganismen.

Die gesamte Darmwand mit ihren unterschiedlichen Komponenten ist ein wesentlicher Bestandteil des Immunsystems und schützt den Körper vor „gefährlichen Eindringlingen“ = Erregern, aber auch vor Überreaktionen auf Nahrungsbestandteile.

Frisches Gemüse enthält reichlich Vitamine, z.B. Folsäure. Diese wird für die Bildung von Serotonin („Glückshormon“) benötigt. Die körperliche Energie wird gesteigert, und das Risiko von Herzerkrankungen wird gesenkt. Serotonin beeinflusst außerdem die Gefühle und wirkt gegen traurige Stimmungen und Hungeranfälle.

Die im Gemüse enthaltenen Mineralstoffe unterstützen viele wichtige Enzymvorgänge im Körper.

Gemüse steigert die körperliche Energie und mentale Leistungsfähigkeit und kann zum Schutz vor vielen Krankheiten beitragen.

  • Folgende Krankheiten werden günstig durch einen hohen Gemüseanteil in der Nahrung beeinflusst: Herzkrankheiten Krebs Osteoporose Darm- und Leberprobleme Allergien, Asthma Gelenkbeschwerden Hautprobleme Häufige Infekte chronische Schmerzen

Essen Sie Obst nur auf leeren Magen. Ein Obstsalat ist ein besonders sinnvolles Frühstück.

Niemals nach dem Essen als Nachtisch Obst oder andere Süßigkeiten mit hohem Zuckergehalt verzehren. Obst öffnet den Magenausgang zu früh. Damit kommen unzureichend verdaute Nahrungsbestandteile und Magensäure in den Zwölffingerdarm und können zu Problemen führen.

Saures Obst passt auch nicht zu Vollkorngetreide, es sei denn, Sie kochen einen Getreidebrei und reiben es hinein.

Obst und Rohkost bis zum Nachmittag essen, jedoch nicht am Abend - was möglich ist, aus biologischem Anbau kaufen.

Frische – oder milchsauervergorene Gemüsesäfte sind eine gute Ergänzung.

Gedünstetes Gemüse ist am verträglichsten, rohe Salate sind schwer verdaulich und sollten niemals am Abend verzehrt werden.

Nachtschattengewächse wie Auberginen, Tomaten, Kartoffeln und Paprika sind für Patienten mit chronischen Schmerzen /- Entzündungen nicht geeignet!

enthalten Atropin, ein „giftiges“ Alkaloid, welches den parasympathischen (dämpfenden, antientzündlichen) Ast des unwillkürlichen Nervensystems hemmt.

 

3. Meiden Sie stark gebratene Lebensmittel und gehärtete Fette

Mit der Fetthärtung fand die Lebensmittelindustrie einen Weg, aus einem flüssigen Öl ein streichfähiges Fett zu machen.

Für verpackte Lebensmittel wird dadurch eine längere Haltbarkeit erreicht, die bei Verwendung natürlicher Öle unmöglich wäre, und die Schokolade schmilzt nicht mehr in der Hand, sondern erst im Mund.

Bei der Härtung von Pflanzenfetten entstehen Transfettsäuren, die eine Reihe gesundheitlicher Probleme verursachen.

  • Große Mengen an Transfettsäuren finden sich in: fertigen Salatdressings, Cocktailsaucen, Mayonnaisen Nußnougat-Brotaufstrichen normaler Margarine verpackten Lebensmitteln, wie den meisten Chips, Crackern, Cornflakes, Müslis, Brot, Kuchen, Süßigkeiten und Eis

Lesen Sie die Etiketten wenn Sie verpackte Nahrungsmittel kaufen! Meistens steht mehr oder weniger verschlüsselt darauf, was drin ist. Noch besser ist es, frische, unverpackte Lebensmittel zu kaufen, die den Namen auch verdienen.

Bei den heute angebotenen Margarinen sind die Mengen der Transfettsäuren zwar vermindert und zudem sind die meisten Margarinen cholesterinfrei, dafür haben sie jedoch andere gravierende Nachteile gegenüber normaler Butter: Sie enthalten zum allergrößten Teil Omega - 6 - Fettsäuren und fördern damit die Entstehung von Botenstoffen, die Entzündungen unterhalten.

Ein akzeptables Verhältnis in der „Basisnahrung“ für gesunde Menschen ist: Ω- 6- Fs : Ω - 3- Fs = 2 : 1

Das Verhältnis in unserer „Wohlstandsnahrung“ liegt bei: 20 : 1

werden Entzündungen gefördert und das Immunsystem geschädigt.

Essen Sie Lebensmittel, die hochwertige ungesättigte Fettsäuren in einem ausgewogenen Verhältnis enthalten, die aber nicht gehärtet sind.

Lebensnotwendige Fettsäuren finden Sie in frischen pflanzlichen Lebensmitteln, beispielsweise in Nüssen (Walnuss, Cashew), Samen (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam), Ölfrüchten (Oliven, Avocado) und Kaltwasserfischen (Wildlachs, Makrele, Hering).

Benutzen Sie täglich für Salate oder zum Andünsten kaltgepresste Öle aus erster Pressung (extra nativ / extra virgine), wie z.B. Oliven-, Lein-, Raps-, Walnuss- und Hanföl.

Bitte beachten Sie: Ungesättigte Fettsäuren und Butter dürfen nicht zu hoch erhitzt werden, sie dürfen beim Andünsten von Gemüse nicht rauchen und sind nicht zum Backen geeignet.

Aus ungesättigten Fettsäuren entstehen sonst Transfettsäuren

Das Cholesterin in der Butter oxidiert und wird dadurch gesundheitsschädlich

Für hohe Temperaturen müssen Brat- und Backöle verwendet werden!

  • Mögliche Folgen einer zu hohen Aufnahme an Transfettsäuren und Ω- 6-Fettsäuren: Die Zusammenballung von Blutplättchen wird gefördert. Diese bilden Ablagerungen (Plaques) in den Arterien. Dies führt zur „Arterienverkalkung“ mit nachfolgenden Herzkrankheiten. Schmerz und Entzündungen sind stärker ausgeprägt. Schlechte Fette verhindern, dass natürliche, antientzündlich wirkende Substanzen vom Körper gebildet werden. Bei Verletzungen und chronischen Schmerzen sollten sie ganz strikt gemieden werden. Auch Fleisch und Fleischprodukte sowie Milch und Milchprodukte und bestimmte Pflanzenöle (Distelöl, Maiskeimöl, Sonnenblumenöl usw.) müssen stark eingeschränkt werden, da sie Entzündungen fördern über ihren hohen Gehalt an Omega - 6 - Fettsäuren.

Verzehren Sie keine Produkte aus „Masttierhaltung“, besonders dann nicht, wenn Sie verletzt sind und / oder an einer entzündlichen Erkrankung leiden!

  • Masttiere haben einen extrem hohen Fettanteil aufgrund mangelnder Bewegung. Das Muskelgewebe, also das essbare Fleisch, wird nicht natürlich beansprucht und ist dementsprechend schlecht ausgebildet. Das betrifft alle Sorten v. a. Schweinefleisch, aber auch Geflügel, Wild und Zuchtfisch.
  • Durch den Einsatz von Hormonen und Medikamenten wird versucht, das Gewicht der Tiere zu erhöhen und bis zum Schlachttermin am Leben zu halten. Diese Medikamente werden meist im Fettgewebe gespeichert. Der größte Anteil der Antibiotika-Produktion geht in die Tiermedizin.
  • Durch Masttierfutter auf Getreide- oder Sojabasis (Achtung Gentechnik !!!) enthält das Fett fast ausschließlich Omega – 6 Fettsäuren.
  • „Bewegtes Fleisch“, welches artgerecht gefüttert wurde, ist eine hochwertige Eiweißquelle und kann 1x pro Woche meist ohne Bedenken gegessen werden.

Transfettsäuren stellen ein Problem für das Immunsystem dar, dessen Tragweite noch nicht abgeschätzt werden kann. Sie werden in die Zellenmembranen auch von Körperabwehrzellen aufgenommen und schwächen die zelluläre Abwehr gegenüber Viren und Bakterien.

  • Vermutlich besteht ein Zusammenhang zwischen der Aufnahme an Transfettsäuren und gestörter Konzentration (ADHS), Depressionen und Müdigkeit. Hirn- und Nervengewebe enthalten und benötigen viel Fett. Werden Transfettsäuren in hohen Mengen aufgenommen, können die Nervenzellen und damit Funktionen des Nervensystems geschwächt werden.
  • Die Mineralstoffversorgung der Zellen ist beeinträchtigt. Als Folge entstehen körperliche Schwäche durch einen zu geringen Muskeltonus (Muskelspannung) oder genau das Gegenteil (Krampfneigung).

Gebratenes Fleisch oder Fisch mit einer schönen, fast schwarzen Kruste enthält durch die Hitze veränderte Eiweißbausteine, die gut schmecken, aber leider gesundheitsschädlich sind.

Wenn Sie Zitrone (Vit. C) auf gegrilltes Fleisch oder Fisch träufeln, mindern Sie diese Gefahr.

4. Meiden Sie raffinierten Zucker:

Der heutige hohe Zuckerkonsum hat beträchtliche Folgen für die Gesundheit. Raffinierter Zucker erhöht die Bildung von Insulin und Nebennierenhormonen. Daraus können sich folgende Gesundheitsprobleme entwickeln:

Die Zuckerkrankheit vom Typ II, wird als die „Pest der Neuzeit“ bezeichnet. Sie ist eine Erkrankung der Wohlstandsgesellschaft, die auf Ernährungsfehler zurückzuführen ist. Früher betraf sie nur die alten Menschen („Alterszucker“), heute leiden schon immer mehr Kinder darunter.

Übermäßiger Zuckerkonsum lässt den Blutzucker stark schwanken. Weißer Zucker besteht aus Trauben- und Fruchtzucker, wird unmittelbar aufgespaltet und geht direkt ins Blut. Der Blutzuckerspiegel steigt sofort an, Insulin, das einzige Hormon das den Blutzuckerspiegel senkt, wird schnell in zu großer Menge von der Bauchspeicheldrüse produziert und ins Blut abgegeben, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Eine zu große Insulinmenge im Blut bewirkt einen niedrigen Blutzuckerspiegel (Unterzucker = Hypoglykämie) und damit ein gesteigertes Verlangen nach Zucker. Dadurch beginnt ein verhängnisvoller Kreislauf: Zucker, Insulinausschüttung, mehr Zucker, Insulinausschüttung und so fort. Dieser sich aufschaukelnde Prozess erschöpft die Bauchspeicheldrüse, so dass sie nicht mehr genug Insulin produzieren kann. Auf Dauer entsteht dadurch die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) vom Typ II.

Komplexe stärkehaltige Kohlenhydrate (Vollkornnudeln, Naturreis, Vollwertbrot und -getreide) lassen die Bauchspeicheldrüse in Ruhe arbeiten und sind damit besser geeignet als raffinierte Kohlenhydrate. Insulin wird nach und nach ausgeschüttet, da der Zuckerabbau langsamer vor sich geht. In Maßen genossen führen diese beim gesunden Menschen mit ausreichender Bewegung zu keinen gesundheitlichen Problemen.

Eine Ernährung, die zu 50 % oder mehr aus komplexen stärkehaltigen Kohlenhydraten besteht, ist nach neueren Erkenntnissen abzulehnen. Eine Ausnahme bilden Leistungssportler im Ausdauerbereich oder Menschen mit ähnlich hohem Energieumsatz. In diesem Bereich ist ein höherer Kohlenhydratanteil möglicherweise sinnvoll.

Durch Zuckerkonsum im Übermaß, kommt es zur verstärkten Bildung von Nebennieren- / Stresshormonen (Adrenalin, Cortisol). Das führt zur Ausscheidung lebenswichtiger Mineralstoffe und versetzt den Körper in Stress. Gleichzeitig ist der Bedarf an folgenden Mikronährstoffen erhöht: B-Vitamine, Vitamin C, Zink und Chrom.

Zucker nährt Hefen und andere einzellige Organismen im Darm. Sie werden angeregt, sich übermäßig zu vermehren. Es bilden sich Schadstoffe (Toxine) und die gesunde Darmflora baut sich ab.

Übermäßiger Zuckerkonsum kann Schmerzen und Entzündungen fördern. Daraus entstehen Krankheitsbilder wie Allergien, Asthma, ADHS, ständige Infekte, Reizdarm, Befall von Hefepilzen, Migräne, chronische Müdigkeit, Depressionen und Herzkrankheiten. Dadurch besteht auch ein starker Zusammenhang mit Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, darin eingeschlossen die Krankheit Fibromyalgie.

Die Kombination von Zucker (einfachen Kohlenhydraten) und Vollkorngetreide (komplexen Kohlenhydraten) in einer Mahlzeit ist aufgrund des unterschiedlichen Verdauungsaufwands keine gute Wahl. Marmeladenbrote, handelsübliche Müslis, Getreideflocken mit frischem Obst, Obstkuchen oder Süßigkeiten zum Nachtisch sorgen durch den hohen Gehalt an einfachen Kohlenhydraten (Zucker) für eine verfrühte Öffnung des Magenausgangs und entlassen unzureichend verdaute Nahrung in den Zwölffingerdarm.

5. Vermeiden Sie raffinierte Kohlenhydrate und senken Sie die Menge an stärkehaltigen Kohlenhydraten insgesamt:

Im Durchschnitt beziehen wir oft mehr als 50 % der Energie unserer Kalorien aus raffinierten (stark verarbeiteten) Kohlenhydraten. Dazu gehören beispielsweise Getreidemehle, die beim starken Ausmahlen ihren Gehalt an Ballaststoffen, Vitamin E, B-Vitaminen, Mineralstoffen und essentiellen Fettsäuren verlieren. Alle wichtigen Nährstoffe sind in der Kleie und in den Keimen enthalten, beide werden beim Ausmahlen entfernt. Gesunde Nährstoffe gehen verloren, und es bleibt nur Stärke übrig.

Raffinierte Kohlenhydrate sind in Weißbrot, weißem Reis und weißen Nudeln enthalten. Greifen Sie - Ihrer Gesundheit zuliebe - zu Vollkornbrot, Naturreis, Vollkornnudeln und Pellkartoffeln in Maßen.

  • Raffinierte Kohlenhydrate belasten Ihr Verdauungs- und Ihr Hormonsystem verbrauchen wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

Manche Menschen glauben, dass raffinierte, komplexe Kohlenhydrate (weiße = normale Nudeln, Weißbrot, normale Semmeln, weißer Reis) besonders wertvoll sind, weil sie nur wenig Fett enthalten. Richtig ist, dass sie die Gesundheit ebenso belasten, wie raffinierter, einfacher Zucker.

Alle stärkehaltigen Kohlenhydrate, auch Vollwertgetreideprodukte wie Vollkornnudeln und Vollkornreis führen zu einer langsamen, aber deutlichen Insulinausschüttung.

Je vollwertiger das Nahrungsmittel ist, desto niedriger ist der glykämische Index. Damit verläuft die Insulinausschüttung langsamer, die Bauchspeicheldrüse hat mehr Zeit zu reagieren. An der Gesamtmenge des Insulins, durch die glykämische Ladung zu erkennen, ändert das aber nichts.

Beachten Sie deshalb nicht nur den glykämischen Index (Schnelligkeit der Insulinausschüttung), sondern beachten sie auch die glykämische Ladung (Gesamtmenge des ausgeschütteten Insulins) eines Nahrungsmittels.

Insulin ist ein anaboles Hormon = Masthormon. Das bedeutet, es baut Körpergewebe auf. Insulin ist das, was Ihre Fettzellen immer dann auffüllt und damit vergrößert, wenn Sie mehr essen, als Ihr Stoffwechsel für Energiehaushalt und Reparaturmaßnahmen benötigt.

Deshalb darf Insulin nicht übermäßig und nicht zur falschen Zeit ausgeschüttet werden.

Bestimmte Nahrungsmittelkombinationen sind problemlos, wie z.B. Eiweiß und Fett (Käse, Eier, Fleisch), andere sind besonders ungünstig, wie z.B. Kohlenhydrate und Eiweiß (Fruchtjoghurt, Eiweißriegel, Gummibärchen). Bei der Kombination Kohlenhydrate und Eiweiß erfolgt die höchste Insulinausschüttung, die Sie, wie schon erläutert, unterbinden sollten. Dies ist einer der Gründe, warum von uns „Insulin - Trennkost“ für bestimmte Patienten empfohlen wird.

Ein gutes Abendessen erfolgt vor 19oo Uhr, besteht aus etwas Fisch, Fleisch, Geflügel oder Bio-Tofu (verzichten Sie auf genmanipulierten Tofu) mit gedünstetem oder gegrilltem Gemüse. Verzichten Sie auf Nudeln, Kartoffeln, Mais, Reis oder Brot um die Insulinausschüttung so gering wie möglich zu halten.

Alles was Sie nach 19oo Uhr essen, wird zum großen Teil in Fett umgewandelt oder verrottet in Ihrem Verdauungstrakt.

Eiweiß am frühen Abend hingegen liefert Ihrem Körper die nötigen Zellbausteine (unsere Zellen bestehen aus Aminosäuren = Eiweißbausteine). Um über Nacht zu regenerieren und somit die anabole (aufbauende) Stoffwechsellage unserer Organe und Muskulatur zu erhalten, benötigen wir vor allem gut verdauliches Eiweiß.

Bitte beachten Sie, dass Sie die Abendmahlzeit nicht ganz streichen! Der Körper würde ein Defizit an Zellsubstanzen (Eiweiß) erleiden und damit in eine katabole (abbauende Stoffwechsellage) gelangen. Die katabole Stoffwechselsituation greift nicht das leidige Bauchfett an, sondern zunächst die Muskulatur, die selbst in Ruhe schon viele Kalorien verbrennt und eine entscheidende Rolle für einen aktiven Stoffwechsel darstellt.

Ein gezieltes Krafttraining zum Muskelaufbau ist ein „muss“. Schließlich ist die Muskulatur das größte Blutzucker aufnehmende Organ und sozusagen hauptverantwortlich für die Insulinresistenz. Voraussetzung für das Blutzucker-Gleichgewicht ist eine ausreichende Muskelmasse, die durch ein entsprechend intensives Krafttraining wiederhergestellt werden kann.

Meiden Sie nach Möglichkeit stark verarbeitete und verpackte Nahrungsmittel, die eine Fülle an chemischen Zusatzstoffen enthalten. Zusatzstoffe werden oft mit E-Nummern gekennzeichnet.

Die hohe Aufnahme von Zusatzstoffen kann eine verheerende Wirkung auf Ihre Gesundheit haben. Die einzelnen Stoffe werden zwar auf ihre Schädlichkeit überprüft, jedoch längst nicht in den vielen Kombinationen, wie sie in Fertigprodukten zu finden sind.

Noch schwieriger zu erkennen sind individuelle Unverträglichkeiten und allergische Reaktionen auf bestimmte, als unschädlich eingestufte Zusätze. Möchten Sie mehr über Zusatzstoffe in Lebensmitteln wissen: E-Nummern-Listen gibt es bei allen Verbraucherzentralen.

  • Einige Beispiele für chemische Zusatzstoffe mit E-Nummern, die Sie meiden sollten sind: Aspartam (E 951), bei uns auch als Nutra Sweet (z.B. in Cola light) auf dem Markt, ist ein Risiko für Allergiker Cycamat (E 952), in USA verboten Isomalt (E 953), vom Verzehr über 20mg ist abzuraten Sacccharin (E 954), vom häufigen Verzehr ist abzuraten

Verzichten Sie auf die Zufuhr von Süßstoffen komplett. Wenn Sie süßen wollen, greifen Sie auf wenig Vollrohrzucker, Stevia (Bioladen) oder sehr guten Honig (Manuca) zurück.

Die Antioxidantien Butylhydroxianisol = BHA (E 320) und Butylhydroxytoluol = BHT (E 321) reichern sich im Körper an und können zu Leberschäden, Unverträglichkeitsreaktionen oder Allergien führen.

Mono-Natrium-Glutamat (E 621), meist in Gewürzmischungen / Gewürzsalz, in fast allen Fertiggerichten, Soßen und Suppen und in chinesischem Essen als Geschmacksverstärker kann Übelkeit, Kopf- und Magenschmerzen sowie andere starke allergische Reaktionen auslösen = Chinarestaurant-Syndrom

Natriumnitrit (E 250), Pökelsalz, macht Fleisch schön rot und vernichtet Krankheitserreger. Nitrit kombiniert mit natürlicher Magensäure und Chemikalien in Lebensmitteln bilden Nitrosamine. Diese sind stark krebserregend.

Schwefelverbindungen zur Konservierung von Trockenfrüchten und billigem Balsamico-Essig.

Mono- und Diglyzeride, Weichmacher für Backwaren.

gehärtete oder teilweise gehärtete Fette.

künstliche Farbstoffe, ebenso wie künstliche oder natürliche Aromen.

Konservierungsmittel wie Kaliumsorbat und Sorbinsäure.

Die beste Wahl ist, auf Fertigprodukte weitgehend zu verzichten. Frisch zubereitete Speisen sind weitaus gesünder. Je länger ein Nahrungsmittel vom Feld bis auf den Tisch braucht, desto mehr Inhaltstoffe sind verloren gegangen. Essen Sie biologische Nahrungsmittel aus Ihrer Region oder ggf. vom Bauern. Vermeiden Sie alle Produkte, die in irgendeiner Art und Weise mit Gentechnik auch nur in Berührung gekommen sind!

7. Essen Sie langsam und kauen Sie Ihre Nahrung sorgfältig:

Idealerweise sollten Sie sich auf das Essen konzentrieren und in Ruhe solange kauen, bis es zu einem flüssigen Brei geworden ist. Dadurch werden wichtige Verdauungsenzyme im Mund und auch im nachfolgenden Verdauungstrakt gebildet. Gut zerkleinerte Speisen können besser von Verdauungsenzymen und verstärkt produzierter Magensäure verarbeitet werden.

Die aufgenommenen Nährstoffe werden besser ausgenutzt. Die gesamte Verdauung wird damit unterstützt. Sie lernen wieder den natürlichen Sättigungsmechanismus kennen und essen nicht mehr bis zur Schmerzgrenze. Gasbildung, Völlegefühl und unerwünschtes Wachstum von Darmbakterien können verhindert werden.

8. Nehmen Sie regelmäßig drei Mahlzeiten zu sich:

Lassen Sie Mahlzeiten ausfallen, werden Ihre Nebennieren belastet. Das ist ein perfektes Anpassungstraining für Ihren Körper, wenn Sie das ganz gezielt immer wieder einsetzen.

Zum Abnehmen ist dies aber der falsche Weg. Sie mögen beim Wegfall einer Mahlzeit keinen Hunger verspüren, Ihr Körper schaltet aber auf „Hungerzustand“ um, passt sich der niedrigen Kalorienzufuhr an und verlangsamt den Stoffwechsel. Sie werden müde, antriebslos und nehmen nicht einmal besser ab.

Essen Sie dann wieder normal, liegt die Kalorienzufuhr über dem, was der Körper in seinem Schonzustand braucht. Die unnötigen Kalorien werden immer als Depotfett eingelagert.

Regelmäßiges Essen von drei angemessenen Portionen ist erfolgreicher für alle Menschen, die Mühe haben, ihr Gewicht zu halten oder abnehmen möchten. Zwischen den Mahlzeiten kann der Insulinspiegel sinken und ermöglicht dann die Verbrennung von freien Fettsäuren.

Machen Sie einen Saft-Fasten-Tag pro Woche, aber immer an einem anderen Tag! Wenn das für Sie nicht möglich ist, lassen Sie jede Woche 3 Mahlzeiten ausfallen - zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Tagen.

Frische- oder milchsauer vergorene Gemüsesäfte (täglich wechselnde Sorten) sind sehr gut geeignet und sollten die ganze Woche über getrunken werden.

9. Genussmittel sind nur in geringen Mengen ein Genuss:

Alkohol belastet die Leber und das Nervensystem, senkt die Testosteronausschüttung und verhindert damit eine optimale Regeneration. Bei übermäßiger Alkoholzufuhr wird jedes Organ des Körpers geschädigt. Ein Glas guter Rotwein am Tag ist meist erlaubt und hat sogar viele positive Effekte. Keinen Alkohol die ersten 3 Stunden nach dem Training und unmittelbar vor dem Schlafen trinken!

Kaffee und Tee enthalten Koffein - bewirkt Stress im Nervensystem. Viele Menschen erleben ernste Entzugserscheinungen, wenn sie morgens ihren Kaffee nicht trinken. Kaffeebohnen und Teeblätter sind oft mit Pilzmitteln gespritzt. Wollen Sie auf Kaffee oder Tee nicht verzichten, kaufen Sie Marken aus biologischem Anbau und trinken Sie etwas weniger davon.

Die Aussage, dass Kaffee Wasser aus dem Körper schwemmt, ist kaum noch haltbar. In guter Qualität und in Maßen genossen, ist nichts dagegen zu sagen. Bei der von uns empfohlenen Trinkmenge an Wasser, sind keine Probleme zu erwarten. Eine gute Alternative ist, täglich wechselnde Tees (keine Teebeutel) zu trinken. Gute Sorten sind: Grüner Tee, Lapacho Tee, Grüner Hafer Tee, Roibusch u. a.

Hören Sie auf zu rauchen! Die negativen gesundheitlichen Folgen sind offensichtlich. Sprechen Sie mit uns, wir zeigen Ihnen mögliche Wege, wie Sie zum Nichtraucher werden.

Süßigkeiten: Zucker und Schokolade haben ein viel größeres Suchtpotential, als wir wahrhaben wollen. Ein bis zwei Rippen Bitterschokolade pro Tag, mit mindestens 70% (besser 85%) Kakao und Vollrohrzucker ohne Aroma ist gesund. Vollmilchschokolade und veränderte Schokolade mit gehärteten Fetten und „natürlichen“ = chemischen Zusatzstoffen (Emulgatoren, Aroma) ist ungeeignet, v. a für Kinder.

10. Gutes Körpergefühl und Wohlbefinden durch Bewegung:

Bewegen Sie sich regelmäßig! Unser Körper ist darauf angewiesen, dass alle seine Strukturen ausreichend stark belastet werden. Alles, was Sie nicht genug beanspruchen, wird abgebaut um Energie zu sparen. Das betrifft Muskulatur, Knochen, Gelenkknorpel und Organe. Kräftigen Sie regelmäßig Ihre Muskulatur und bewegen Sie sich ausreichend zügig, um Ihr Herz-Kreislaufsystem zu trainieren. Es ist nie zu spät, damit anzufangen. Sprechen Sie mit uns über geeignete Sportarten, die Sie in die Bewegung bringen. Wir erarbeiten mit Ihnen einen Trainingsplan unter Berücksichtigung Ihres Gesundheitszustandes, Ihrer persönlichen Wünsche und Ziele. Durch eine exakte Koordination mit Ihrem behandelnden Therapeuten - angepasst an Ihr Behandlungsschema - gewährleisten wir eine optimale Einzelbetreuung während Ihrer Trainingsphasen.

Entspannungs- und Atemübungen lassen Ihre Energie fließen und steigern somit Ihr Körperbewusstsein. Diese Bewegungen lindern den „inneren Stress“ und wirken gezielt gegen Ihre Verspannungen. Wir bieten Kurse für jeden Geschmack an, 3 unterschiedliche Yoga-Stile, 2 verschiedene Tai Qi – Qi Gong Formen.

Denken Sie immer daran, dass Bewegung und Nahrung, über Millionen von Jahren „genetisch gekoppelt“ waren. Ohne Bewegung gab es nichts zu essen, die Menschen sind 10-15 km täglich unterwegs gewesen um Nahrung zu finden. Wir glauben heute mit einer Gehstrecke unter 1 km zu Recht zu kommen. Das kann nicht funktionieren, weil unsere Gene diese Situation noch nicht kennen und alles in unserem Körper auf Bewegung, nicht auf Schreibtischarbeit ausgelegt ist.

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